Testimonial
Reisen

Mein Weg darf auch steinig sein. Hauptsache es ist mein Weg.

Mein Name ist Anna Heupel und ich bin Fotografin, Bloggerin und eine Reisende, die immer wieder aufbricht um neue Ziele zu entdecken.

Dass ich das heute so von mir sagen kann, bedeutet mir viel, denn mir war eigentlich ein anderer Weg vorgezeichnet, und es hat mich viel Mut gekostet, aus diesem Muster auszubrechen und meinen ganz eigenen Pfad einzuschlagen – einen Pfad, der mich zu unzähligen wunderschönen Orten, großen Abenteuern und vielen Herausforderungen geführt hat. 

Schon als Kind fiel mir auf, dass ich irgendwie ein bisschen anders tickte als die anderen. Ich passte nie so recht ins Schema. Viele gesellschaftliche Normen, Verhaltensweisen oder Regeln habe ich einfach nicht verstanden und mir fiel es sehr schwer, mich anzupassen.
Immer wenn alle anderen schick und zurechtgemacht herumliefen, war ich die, die aus dem Rahmen fiel. Ich war die mit dem Dreck unter den Nägeln und den aufgeschürften Knien. Ich war die, die mit dem Fahrrad da und mit dem Fahrrad auch schon wieder weg war, auf zum Bolzplatz, auf in den Wald. Ich war schon immer eher wild als brav, eher energiegeladen als ruhig. 

In der Schulzeit setzte sich dieses Muster fort: Schnell stellte sich heraus, dass meine Stärken weniger in strukturiertem Arbeiten und Konzentration liegen, sondern in Kreativität, Bewegung und sozialen Kontakten. Ich wollte nicht stillsitzen, ich wollte raus, wollte etwas erleben. Doch ich versuchte mich einzufügen, so gut ich konnte, und begann, um des lieben Friedens Willen, nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Das waren, wenn ich ehrlich bin, die schlimmsten drei Jahre meines Lebens. Ich versuchte mit aller Macht, mich der Gesellschaft anzupassen und die Erwartungen an mich zu erfüllen, so zu leben, wie man es eben macht. Das fühlte sich nicht gut an, es war einfach nicht das Richtige für mich, doch ich zog durch und versuchte mich nach meiner Ausbildung in diversen Jobs. Nichts gefiel mir so richtig, nichts konnte mich wirklich begeistern, bis ich nach einigen Jahren der Suche wieder anfing, meinem Herzen zu folgen: Ich begann, meine Leidenschaft fürs Fotografieren wieder intensiver zu verfolgen und ich merkte schnell: Das ist es. Das ist, was ich machen will. Das ist, was ich kann. Ich muss mich nur trauen. 

Schon als Kind fiel mir auf, dass ich irgendwie ein
bisschen anders tickte als die anderen.
Ich passte nie so recht ins Schema.

Und so habe ich den Schritt gewagt und mich als Fotografin selbstständig gemacht. Mittlerweile reise ich seit 8 Jahren als Fotografin um die Welt, höre auf mein Herz und folge meiner Intuition. Ich entdecke immer neue, wunderschöne Ort, begegne interessanten Menschen und entdecke auch immer wieder neue Seiten an mir. 

Natürlich war und ist das nicht immer einfach. Ich bin ständig mit Fragen konfrontiert, die nur ich selbst beantworten kann: Traue ich mich das? Bin ich gut genug? Bin ich stark genug? Was sollen die anderen denken – und will ich darauf überhaupt etwas geben? Trotz meiner eher lauten und direkten Art bin ich ein sehr nachdenklicher Mensch, der auch viel an sich zweifelt. Und es kostet mich jedes Mal aufs Neue wieder Mut, auf mein Herz zu hören, meine eigenen Entscheidungen zu treffen und das zu tun, was ich will. Nicht das, was ich tun sollte oder was von mir erwartet wird. Und es lohnt sich jedes einzelne Mal aufs Neue.
Inzwischen weiß ich, dass das Leben da anfängt, wo die Comfort Zone aufhört. Ich bin nicht der Typ, der gerne dort verharrt, wo er ist. Ich muss immer neues Terrain erobern, mich immer neu beweisen. Deswegen passt auch mein Lieblingssport so gut zu mir: Bouldern ist meine große Leidenschaft und gibt mir immer wieder aufs Neue die Möglichkeit, meine Ängste zu überwinden und stärker zu werden. 

Bouldern ist im Kleinen, was das Leben im Großen ist: Man lernt aus seinen Fehlern. Man lernt, über sich hinauszuwachsen und man lernt, wieviel man sich zutrauen kann.
Durch das Bouldern habe ich vieles über mich herausgefunden, über meine Stärken und Schwächen. Ich habe auch gelernt, dass ich auf mich und meinen Körper Rücksicht nehmen muss, dass es mir nur gut geht, wenn ich auf mich achte. Darum pflege ich meine Haut mit QiQu – das ist der perfekte Partner für meine verrückten Expeditionen. 

Für mich ist klar: Ich will auch in der Zukunft nicht stehen bleiben. Ich will meinem Herzen folgen, zu neuen, unbekannten Orten, ich will mich immer wieder neu herausfordern. Vielleicht kommt irgendwann eine Zeit, in der ich ruhiger werde, weniger den Drang zu neuen Abenteuern verspüre. Aber noch ist diese Zeit ganz sicher nicht gekommen. 

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